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Boden und Klima

Der Boden im Weinland Burgenland

Die Böden des Burgenlandes sind höchst unterschiedlich. Man findet leichte Sandböden bis hin zu schweren Tonböden mit allen möglichen Abstufungen.

Im Weinbaugebiet Neusiedlersee sind vor allem am Nordostufer des Neusiedlersees Lößböden und Schwarzerdeböden zu finden. Im Seewinkel sind daneben noch Schotter-, Sand- und Salzböden vertreten. In der Gegend von Illmitz findet man sogar reine Quarzsandböden.

Im Weinbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland herrscht am Abhang des Leithagebirges als Kern das kristalline Gneis- und Schiefergestein, welches mit Kalk überzogen ist, vor. Am Nordufer des Neusiedlersees findet man wieder Löß- und Schwarzerdeböden, am Westufer in Seenähe sandige, lehmige Schwarzerdeböden. Im Bezirk Mattersburg gibt es vorwiegend Lehmböden.

Das Weinbaugebiet Mittelburgenland ist durch seine wechselnde Landschaft geprägt. Es wird hügeliger und stärker bewaldet. Als Bodentypen findet man überwiegend sandige bis schwere Lehmböden.

Im Weinbaugebiet Südburgenland gedeihen die Reben vor allem auf schweren und zum Teil eisenhaltigen Lehmböden.

Das Klima im Weinland Burgenland

Klimatisch ist der burgenländische Weinbau durch eine Jahresdurchschnitts-
temperatur von 10° C, einer Sonnenscheindauer von ca. 2.000 Stunden und einer Niederschlagsmenge im Jahresdurchschnitt von 350 bis 650 mm begünstigt.

Das Klima schwankt aber zwischen heißen trockenen Sommern und kalten schneearmen Wintern im Norden des Landes. Im Mittel- und Südburgenland gibt es höhere Niederschlagsmengen und ausgeglichenere Temperaturen.

Die Vegetationszeit vom Austrieb im Frühjahr bis zum Blattabfall im Herbst beträgt je nach Sorte bis zu 200 Tage. Der Neusiedlersee mit seiner 300 km² großen Wasser- und Schilffläche spielt als Klimaregulator eine große Rolle.

 
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